Deutsche Schach Online Liga - Saison 2

Der Lockdown geht weiter - und die Deutsche Online Liga auch! Es nehmen sogar noch mehr Spieler teil! Über 3000 Spieler in 385 Mannschaften. Darunter sind auch einige Großmeister!

Daher sind wir nun auch 2 Ligen nach unten gerutscht und spielen in Liga 5 Staffel C. Über diese Links könnt Ihr uns verfolgen.

Aus den Partien zeige ich einige taktische Kombinationen.

Viertelfinale: SF Barsinghausen - SC Gambit Gusenburg 3:1

Durch einen 3:1 Sieg ziehen wir in das Halbfinale ein. Allerdings war der Wettkampf bereits nach der ersten beendeten Partie fast entschieden. Bei Detlef schwankte die Bewertung immer hin und her. Als der Gegner am Drücker war, stellte dieser aber eine Figur ein und gab auf. Da Alexander bereits ein Endspiel mit zwei Mehrbauern hatte, konnte Uwe seine etwas bessere Stellung durch Zugwiederholung Remis machen und den Mannschaftssieg sicher stellen. Die interessanteste Partie war aber die von Björn. Sein Gegner spielte Traxler-Gambit! (Hurra, ein Mitstreiter! Ich spiele das auch!) Aber Björn schien gut vorbereitet zu sein. Dann geriet er doch noch in einen starken Königsangriff, den er erst ganz gut abwehrte. Schließlich hätte der Gegner die Dame gegen den Turm gewinnen könnne, übersah es aber. Als dann Remis vereinbart wurde, hätte der Gegner mit einer schönen Kombination geinnen können, was aber nicht so einfach zu sehen war.

Im Halbfinale ist der Post SV Neustadt unser Gegner. 

7.Runde: SF Barsinghausen - Hamburger SK IV 3:1

Sieg! Der Staffelsieg! Unglaublich, aber war! Wir besiegen am letzten Spieltag den bisherigen Tabellenführer Hamburger SK IV und springen damit selber auf den Platz an der Sonne. Die Ausgangslage war aufgrund der Ergebnisse der anderen Begegnungen günstig: Wir benötigten eigentlich nur noch ein 2:2 und Hamburg war sowieso schon für die Endrunde qualifiziert. Aber Hamburg wollte sich nicht so einfach geschlagen geben, auch wenn der erste Hamburger in einem Evans-Gambit gegen Björn schlimm unter die Räder geriet. Eine solide Leistung lieferte Jan Erik ab, der zwischendurch einfach mal einen Bauern mitnahm. Anschließend belauerten sich das gegnerische Läuferpaar und sein eigenes Springerpaar ausgiebig, aber es gab keinen Fortschritt. Die Partie endete Remis. Aus diesem Grund lehnte wohl Uwes Gegner das Remis ab. Bei entgegengesetzten Rochaden gab es die üblichen Angriffe auf beiden Flügeln. Uwe konnte dabei einen schwarzen Bauern auf a3 installieren, die Damen tauschen und im Endspiel die gegnerischen Bauern einsammeln. Mit seinem Sieg war Barsinghausen durch. Gut für Detlef, da er im Mittelspiel einen Bauern verlor und die Qualität gegen den starken Freibauern geben musste. Dafür stand sein Springer stark im Zentrum und die gegnerische Königsstellung hatte so ihre Löcher. Irgendwann war es dem Hamburger Leid auf Gewinn zu spielen und willigte in ein Remis ein.

Durch den Staffelsieg haben wir uns für die Endrunde qualifiziert. Wir spielen nun ... äh .... Moment! ... gegen den Zweiten der Gruppe B, also SC Gambit Gusenburg. Das liegt ... äh ... Moment! ... in der Nähe von Trier!?

6.Runde: SF Berlin III - SF Barsinghausen 2:2

Nicht verloren, aber eben auch nicht gewonnen. Und das ist wahrscheinlich zu wenig, um in die Endrunde zu kommen. Der Wettkampf verlief merkwürdig. Der Gegner ist nur zu Dritt angetreten und wir führten damit 1:0. Dann gewinnt Alexander in komplizierter Stellung. Er opferte, um den gegnerischen König frei zu legen und der Gegner gab einen Zug vor dem Matt auf. Nun führten wir 2:0. Eigentlich hätte Uwe nun den Sack zumachen können. Irgendwie schaffte er es, eine Qualität zu gewinnen. Hätte man da nicht mal Remis anbieten können? Die Partie lief weiter und kurze Zeit später gewann der Gegner die Qualität zurück und konnte ein Mehrbauern im Endspiel verwerten. Leider verlor dann auch Detlef. Dabei übersah der Gegner sogar den Gewinn von 2 Bauern. Den Übergang ins Endspiel versaute Detlef aber, so dass der Gegner - obwohl er weitere Gewinnmöglichkeiten ausließ - am Ende doch gewann. Zwar ist Barsinghausen immer noch Zweiter, aber am letzten Spieltag muss man ausgerechnet gegen den Tabellenführer Hamburger SK gewinnen.

 

5.Runde: SC Großröhrsdorf - SF Barsinghausen 1:3

Nach der Pleite in der vorherigen Runde hat Uwe eine Reaktion gefordert...und sie kam. Mit 3:1 wurde der Tabellenführer SC Großröhrsdorf besiegt. Björn konnte mit Schwarz ein schönes Bauernzentrum installieren. Nach einer Abtauschserie wurde daraus ein Turmendspiel ... und alle Turmendspiele sind ja bekanntermaßen Remis. Lachend Dann zeigt Uwe selber die geforderte Reaktion. Sein Gegner verteilte die Figuren locker über das Brett und musste schließlich einen Springer hergeben. Im Endspiel erzwang Uwe dann per Springergabel den Damentausch und die Führung war da. Alexander lockerte im Mittelspiel zwar seine Königsstellung, konnte dann aber doch die Schwerfiguren abtauschen. Bei ungleichfarbigen Läufern gewann er sogar noch einen Bauern, der aber keinen Unterschied mehr machte. So wurde die Partie folgerichtig Remis. Detlef spielte in seiner Partie auf den weißen Feldern und wartete in Ruhe ab. Der Gegner versuchte zu attackieren, aber seine Bauernvorzüge waren nicht optimal. Schließlich gewann Detlef mit einem Qualitätsopfer die am Rand eingesperrte Dame des Gegners.

4.Runde: SF Barsinghausen - SF Deisenhofen ½:3½

Nun gab es doch die erste Niederlage. In der Runde 4 qar unser Glück aufgebraucht. Schon nach einer Viertelstunde stellte Alexander erst die Qualität und dann noch eine Leichtfigur ein. Björn bekam plötzlich einem Läuferopfer auf h3 und seinen König nicht mehr in Sicherheit. Wenig Züge später wurde er Matt gesetzt. Dafür hatte Detlef eigentlich einen Mehrbauern, aber musste einen Angriff am Damenflügekl parieren. Eine Abtauschkombination berechnete er besser als der Gegner und hatt zwei Figuren plus Bauer für den Turm. Doch schon im nächsten Zug übersah er ein Grundlinienmatt. Bei 0:3 bot Uwe seinem Gegener in ausgeglichener Stellung ein Remis an, dass dieser annahm.

3.Runde: Lok Raw Cottbus - SF Barsinghausen 2:2

Auch in der dritten Runde konnten wir nicht besiegt werden. Diesmal zogen wir uns etwas glücklich mit 2:2 Unentschieden aus der Affäre. Zu seinem ersten Einsatz kam Jan Erik, der prompt gewann. Plötzlich wirbelte seine Dame durch die gegnerische Stellung und als der Gegner sie wieder vertrieben hatte, stellte dieser seinen Turm ein. In Uwes Partie gab es entgegengesetzte Rochaden und entsprechende Angriffe auf beiden Flügeln. Mit einem schönen Damenopfer und wenig Zeit zauberte der Gegner eine Mattkombination aufs Brett. Auch Björn geriet in einen Angriff. Irgendwie standen die gegnerischen Figuren immer aktiver als Björns und er musste die Dame gegen zwei Türme geben. Damit wurde er den Druck aber auch nicht los und verlor. Detlef machte in seiner Partie mit besserer Entwicklung Druck im Zentrum, konnte aber keinen Vorteil erzielen. Im Endspiel stellte er simpel eine Qualität ein, revanchierte sich aber anschließend mit einer Springergabel. Glück gehabt! Überrascht(Ne, ne, das war so geplant! Zwinkernd

2.Runde: SF Barsinghausen - Herforder SV 3:1

Auch in der zweiten Runde der Deutschen Schach-Online-Liga waren wir mit 3:1 erfolgreich - allerdings mit viel Glück. Diesmal verlor Uwe nach interessantem Mittelspiel plötzlich irgendwie einen wichtigen Bauern. Der gegnerische Freibauer auf d6 war dann entscheidend. Für den Ausgleich sorgte Björn, der eine Qualität opferte und mit einem starken Läuferpaar auf der gegnerischen Königsstellung herumtrampelte. Dieser gab schließlich die Qualität zurück, fiel aber dann trotzdem einer Mattkombination zum Opfer. Nun zu den glücklichen Partien: Bei Detlef gab es entgegengesetzte Rochaden mit entsprechenden Attacken auf den Flügeln. Dabei operte Detlef sogar eine Figur, die der Gegner nicht annahm. Die Partie wurde immer wilder. Schließlich fehlte Detlef ein Zug, doch der Gegner sah seinen eigenen Gewinnzug - ein Damenopfer - nicht. Dieses Tempo reicht, dass Detlef den schwarzen König nach b3 trieb und dort Matt setzte. Dann noch Alexanders Partie. Der Gegner hat mehrmals die technische Verbindung verloren. Plötzlich war die Partie für Alexander gewonnen. Die Stellung war zu dem Zeitpunkt für Alexander mindestens ausgeglichen, aber noch gut spielbar. Das ist natürlich sehr ägerlich für den Gegner. ... Und immer noch sind wir Tabellenführer! Lächelnd

1.Runde: SC Heilsbronn - SF Barsinghausen 1:3

Das war ein Auftakt nach Maß - na ja, nicht so ganz. Alexander hatte eine ungleiche Matrialverteilung in seiner Partie, aber er schaffte es nicht, seine Figurenstellung zu konsolidieren. Prompt wurde er nach einem Opfer Matt gesetzt. Für den Ausgleich sorgte Uwe am Spitzenbrett. In dieser Sizilianischen Verteidigung rochiert Schwarz nicht. Irgendwann wurde das Zentrum geöffnet und ein wilder Schwerfigurentanz begann, den Uwe mit einem Matt beendete. Schließlich gewann auch Detlef, der eine Art Marshall-Gambit spielte, wobei aber die Dame des Gegners unangenehm auf g5 auftauchte. Im Laufe der Partie konnte er die Dame aber mit Bauernrückgewinn und Vorteil bis nach f1 verjagen. Nach einem Qualitätsgewinn war es nur noch Formsache. Den Schlusspunkt setzte Björn. Sein Gegner eröffnete mit Morra-Gambit (Juchuh!) - aber Björn lehnte es ab Stirnrunzelnd. In der Folge tanzten seine Springer einen Freibauern und als dieser nicht mehr zu stoppen war, gewann Björn auch noch die Dame des Gegners.

Deutsche Schach-Online-Liga

Aufgrund der Corona-bedingten Einstellung des "normalen" Schachbetriebs wurde (zur Überbrückung) die Deutsche Schach-Online-Liga eingeführt. Beundesweit nehmen 246 Mannschaften teil, die in 8 Ligen zu je 4 Staffeln spielen. Auch die Schachfreunde Barsinghausen - und zwar in der 3.Liga.

unsere Staffel

2. und lezte Runde Zwinkernd: SF Barsinghausen - TV Tegernsee 4:0

Die verschobene 2. Runde bildet den Schlusspunkt in der Deutschen Schach-Online-Liga. Und für Barsinghausen kam das Schönste am Schluss: ein klarer 4:0 Sieg gegen Tegernsee, die allerdings ihre Ersatzspieler aufgeboten hatten. Wieder als Erster war Alexander fertig: Springergabel, Fesselung, Läuferspieß und die Partie war gewonnen. Auch Uwe gewann schon nach 17 Zügen durch eine mattdrohende Batterie von Dame und Läufer auf der langen Diagonale. Ein furioser Mattangriff mit Opfer brachte Björn die Figur ein, die er sofort gewinnbringend einsetzen konnte. Auch Detlef gewann mit einer Bauerngabel früh eine Figur, musste sich aber in geschlossener Stellung erst an die gegnerische Stellung "heranrobben", bis diese dann auseinander fiel.

Beste Punktesammler bei Barsinghausen waren Detlef (4½/7), Uwe (4/6), Alexander (4/7) und Björn (2½/5).

Ob es wohl eine zweite Auflage der Schach-Online-Liga geben wird?

7. Runde: SF Barsinghausen - SC Fulda 2:2

Bei "Heimspielen" hat Barsinghausen noch nie verloren, aber auch noch nie gewonnen! Aber das 2:2 Unentschieden gegen SC Fulda kann trotzdem als Erfolg gewertet werden. Fulda wollte im Fernduell eigentlich die Tabellenführer aus Hamburg angreifen. Aber wieder erspielte Alexander mit einem furiosen Angriff die Führung. Nach kompliziertem Spiel konnte Detlef einen Bauern und dann die Qualität gewinnen. Danach konnte er die Stellung vereinfachen und den Vorteil behalten. Uwe verlor durch eine Springergabel und Kay in einem Endspiel. Da nur noch ein Wettkampf ausgetragen wird, werden wir auf jeden Fall nicht Letzter. Zwinkernd

6.Runde: SC Braunschweig - SF Barsinghausen 2½:1½

Die 6. Runde endete wieder mit einer Niederlage für Barsinghausen. Auch hier schien es technische Probleme zu geben. Zwischenzeitlich war plötzlich Björn nicht mehr im Spielraum. Nach einiger Zeit kam er wieder und er vereinbarte Remis mit seinem Gegner. Wenn es im Zusammenhang mit den technischen Probleme stand, dann war der Remisschluss eine faire Geste vom Braunschweiger. Zudem Zeitpunkt führte Braunschweig bereits. Brett 4 bei den Braunschweigern hat nun 100%! Mein Gegner erhielt starken Königsangriff und opferte eine Qualität. Doch irgendwie fand ich einen Ausweg der im Remis endete. Uwe hatte zwar eine Qualität mehr, in Zeitnot konnte er aber ein Dauerschach nicht verhindern, so dass auch diese Partie mit Remis endete.

5.Runde: ASV Grün-Weiß Wismar - SF Barsinghausen 1:3

Endlich - der erste Sieg für unsere Jungs in der DSOL. Das 3:1 in Wismar geht unter dem Strich auch in Ordnung. Wegen technischer Probleme geht es neun Minuten später los, doch Alex ist gleich hellwach und überrollt den Gegner. Ein Traumstart !! Uwe legt das 2:0 nach, weil der Gegner nach einem wilden Freibauernlauf aufgibt. Fritz sagt +1,3 bei nur 2 Minuten Rest hätte ich wohl Dauerschach gemacht. Detlef macht dann mit einem schulmäßigen Turmendspiel alles klar. Schade, dass Björn dann mit wenigen Sekunden auf der Uhr das Remis aus der Hand gibt. Egal - wir konnten 2 Mannschaftspunkte aus Wismar mitnehmen. Cool Jetzt haben wir etwas Abstand zum Tabellenende.

4.Runde: SF Barsinghausen - SV Dresden-Striesen 2:2

In der 4.Runde konnte Barsinghausen ein 2:2 Unentschieden gegen SV Dresden-Striesen erreichen. Erfolgsgarant war Uwe mit einem Sieg am Spitzenbrett. Aber auch in diesem Wettkampf zeigten sich die "Online"-Nachteile: In total verlorener Stellung spielte der Gegner von Alexander nicht weiter und ließ seine erhebliche Restzeit einfach ablaufen. So musste Alexander die ganze Zeit angespannt warten, bis Uwe die Partie für Alexander als gewonnen wertete. Angeblich hatte der dresdener Spieler gedacht, er hätte aufgegeben und die Partie verlassen. (Ein Schelm der Böses dabei denkt. Brüllend)

3.Runde: SC Mömbris - SF Barsinghausen 2½:1½

Die 3. Runde wurde vor der 2. Runde gespielt, da die 2. Runde verlegt wurde. Chessbase brauchte wohl die Woche Zeit, um die technischen Probleme zu beheben. Durch diese erneute Niederlage sind wir nun Tabellen-Schlusslicht. Es kann nur besser werden.

1.Runde: HSK III - SF Barsinghausen 3:1

In der ersten Runde gab es ein technisches Problem. Überraschend hatte der Gegner von Bernd seine Partie aufgegeben. Darüber war sogar der Gegner sehr erstaunt. Tatsächlich war die Stellung nicht dazu angetan, aufgegeben zu werden. Die Entscheidung des Schiedsrichters: "Die Aufgabe ist keine Aufgabe" Lächelnd Die Partie wurde fortgesetzt und später doch aufgegeben - allerdings durch Bernd. Diese Aufgabe war dann eine echte Aufgabe. So war es in Hamburg ... und meinen Kaffee habe ich von den Hamburgern auch nicht bekommen. Zwinkernd