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Nach Hitzeschlacht ins Hohlfeld-Finale

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Wobei – eigentlich ist die Überschrift ja falsch. Als unsere Helden am Mittwoch das Spiellokal zum Halbfinale des Hohlfeld-Pokals gegen den SK Stolzenau betraten, war es in den Räumen nämlich angenehm kühl.

Unterkühlt begann auch der Kampf. Mit einem ereignislosen Remis von Björn, der nach 17 Zügen den Punkt teilte. Jan hatte zu diesem schon einen Bauern mehr und war im so geliebten Endspiel. Er steuerte schließlich ungefährdet dem Sieg entgegen, wenngleich es bis zum 60. Zug dauerte, ehe der Gegner den sinnlosen Widerstand einstellte. Die Stellung von Jens war aber leider kritisch. Ein Hoffnungsfunke ausgangs des Mittelpiels verglomm und das Pokal-Aus drohte.

Aber da war ja noch Uwe an Brett eins. Auftrag gegen den 200 Punkte stärkeren Gegner, dem er in der Saison unterlag, war eigentlich ein Remis. In Zeitnot stellte Uwe infolge seines 28. Zuges jedoch einen Bauern ein. Schach ist aber manchmal verrückt: Weil der König danach im Endspiel erstaunlich schnelle Beine bekam, sah die Maschine keinen Nachteil. In der Folge blickte der Stolzenauer nicht mehr durch und der entfernte schwarze b-Bauer war der entscheidende Trumpf.

Nach den Ferien wartet im Endspiel die klassenhöhere SG ST Langenhagen/Berenbostel. Im Vorjahr hatten wir diese in der 2. Runde schon am Haken. Uwe verpatzte beim 1,5:2,5 leider eine dicke Gewinnstellung. Wäre doch gelacht, wenn es diesmal nicht besser klappen sollte …